12 Küchenhelfer, die in deiner Küche nicht fehlen dürfen

Du hast keine große offene Küche und kannst Unmengen an Küchengeräten in praktischen Schränken verstauen? Ich habe jahrelang in Wohnungen mit kleinen bis kleinsten Küchen gelebt. Die kleinste Küche hatte 4 Quadratmeter und die Arbeitsfläche in meiner letzten Wohnung war nur 50cm breit.

Ich habe gelernt in diesem begrenzten Raum im Alltag zu kochen. Und auch du brauchst keine vollausgestattete Küche um einfache Gerichte zu zaubern. Eine gewisse Grundausstattung ist aber hilfreich und in diesem Artikel zeige ich dir meine Basisausstattung, ohne die ich nicht mehr kochen möchte.

Gute Messer

Als Studentin habe ich mir ein Set mit 4 guten Messern von meinen Eltern gewünscht und bekommen. Inzwischen sind diese etwas in die Jahre gekommen und durch die Benutzung in 3 verschiedenen WGs sind die Griffe etwa abgenutzt, aber die Klingen sind immer noch sehr gut! Ohne wenigstens ein scharfes Messer in der Küche machst du dir das Leben nur unnötig schwer, aber du brauchst definitiv nicht alle möglichen Varianten und Größen. 

Schneidebrett

Ein größeres Schneidebrett solltest du dir auch anschaffen. Es ist einfach praktischer, wenn du etwas Platz auf dem Brett hast und nicht immer das Gemüse herunterfällt oder der Gemüsesaft auf die Arbeitsplatte oder den Tisch läuft. Praktisch sind die flexiblen Kunststoffbretter, denn damit kannst du gezielter die Gemüsestückchen in den Topf schieben als von einem großen und schweren Holzbrett.

Sparschäler

Möhren, Kartoffeln oder Gurke zu schälen, geht einfach schneller von der Hand mit einem Sparschäler. Hier gibt es verschiedene Varianten und es gibt keinen besseren oder schlechteren Schäler. Ich bin einen mit fester Klinge gewöhnt, aber ich kenne viele Leute, die nur mit einer flexiblen Klinge klarkommen. Hauptsache er ist scharf.

Küchenwaage und Messbecher

Gerade wenn du anfängst zu kochen ist es sinnvoll eine Küchenwaage und Messbecher zu nutzen. Es wird dir sonst kaum gelingen die richtigen Mengen zu schätzen. Das Abmessen in Tassen oder Gläsern ist zwar möglich, aber auch unpraktisch.

Pürierstab

Ich habe lange ohne einen Pürierstab ausgehalten. Er ist aber einfach so praktisch, zum Beispiel um schön cremige Suppen und meinen geliebten Frühstücks-Quark zu machen. Ich habe zeitweise einen Standmixer benutzt, aber das bedeutete ich benutzte 3 Gefäße statt eines und der Standmixer ist deutlich aufwändiger zu reinigen als der Pürierstab. Es gibt auch Handrührgeräte mit Pürierstab, aber wenn du nicht oft backst, brauchst du dieses Kombi-Gerät eigentlich nicht.

Dosenöffner

Ich koche viel mit Gemüse aus Dosen. Konserven halten sich ewig und so kannst du einiges immer auf Lager haben. Einen Dosenöffner Brauchst du vielleicht nich unbedingt, dann musst du aber darauf achten nur Dosen zu holen, die du ohne Öffner nutzen kannst.

Sieb oder Durchschlag

Gemüse waschen, Bohnen aus der Dose abtropfen lassen, Reis waschen oder Nudeln abgießen. Ich benutze 2 Siebe in meiner Küche. Eines mit einem feinen Gitter um Reis zu waschen oder Mais abtropfen zu lassen und ein ein größeres Nudelsieb für die größeren Teile und eben Nudeln :).

Töpfe und Pfannen

Mein absolute Minimum war es nur einen großen (ca. 3 Liter) und einen kleinen (ca. 1 Liter) Topf zu besitzen. Besser ist es jeweils zwei zu haben, falls du mal größer kochst oder der eine Topf dreckig in der Spülmaschine ist. Außerdem zwei Pfannen mit zum Beispiel 28 cm und 20 cm Durchmesser. Für alle Töpfe und Pfannen solltest du einen Deckel haben. So wird das Wasser schneller heiß und Gemüse schneller gar.

 Wasserkocher

Nicht nur für Teewasser ist der Wasserkocher praktisch. Mit einem Wasserkocher kannst du einen Teil des Nudelwassers kochen um Zeit und Energie zu sparen. Außerdem ist es bei einigen Gerichten gut heißes oder kochendes Wasser, bzw. Brühe hinzuzugeben.

Wenn du Brühe vorher in heißem Wasser auflöst, findest du später keine Brüheklumpen im Essen. Du kannst das Wasser natürlich auch im Topf auf dem Herd erhitzen, ich würde aber nicht mehr auf einen Wasserkocher verzichten. 

Schüsseln

Ein paar kleine und mittelgroße Schüsseln sind sehr hilfreich, um alle Zutaten vor dem Kochen bereit zu stellen. Dann bist du schneller beim Kochen und es geht weniger schief. Eine große Rührschüssel habe ich vor allem zum Backen, aber du kannst darin bei der Vorbereitung den Abfall sammeln und später alles schnell in den Müll werfen.

Das Batching solcher Aufgaben spart Zeit und du stehst nach Feierabend nicht so lange in der Küche. Weitere Tipps zu Zeitsparen findest du hier: 12 TIPPS WIE DU BEIM KOCHEN ZEIT SPARST

Salatschüssel

Sie nimmt relativ viel Platz ein, doch ich bereue es nicht meine Salatschüssel gekauft zu haben. Lange habe ich darauf verzichtet, aber es geht so viel schneller Salat zu waschen und zu schleudern. Ich wasche inzwischen immer den ganzen Salatkopf und bewahre den gewaschenen und zerkleinerten Salat in Vorratsdosen im Kühlschrank auf. Dann geht es ganz schnell einen Salat nach Feierabend zu machen.

Willst du regelmäßig Vorkochen und dir fehlen Ideen? Hol dir hier meine Kurz-Anleitung für eine Woche Salat: MEAL PREP SALAT

Vorratsdosen

Wenn du Vorkochen willst, brauchst du unbedingt Vorratsdosen in verschiedenen Größen. Ob du dich dabei für Plastik, Metall oder Glas entscheidest ist völlig egal. Ich benutze Plastikdosen, weil sie dünnere Wände haben und leichter sind. Folgende Größen nutze ich:  

  • 300 ml für meinen Frühstücks-Quark (mit dem Rezept bekomme ich 6 Portionen für eine Woche)
  • 500-600 ml für mein Mittagessen, z.B. für Suppen oder Nudelgerichte
  • 900 ml für vorbereiteten Salat
  • ganz kleine Dosen oder Gläschen für Dressing

Wenn du noch keine Dosen hast, besorg dir am besten welche von einer Sorte, die du gut stapeln und sowohl leer wie auch gefüllt platzsparend aufbewahren kannst. 

Hier findest du Gründe, warum du Vorkochen solltest, wenn du dich gesünder ernähren möchtest: WARUM MEAL PREP DIR HILFT DICH GESÜNDER ZU ERNÄHREN